Geschichte der Magie

Der Zauberkünstler

Ein Zauberkünstler, auch Zauberer oder Magier genannt, ist ein Artist der darstellenden Zauberkunst, der durch Illusionen seinem Publikum übernatürliche oder andere sensationelle Vorgänge vortäuscht. Oder wie der grosse Houdin sagte: Ein Zauberer ist ein Schauspieler der einen Zauberer spielt.

Ein besonderes Beispiel zweier „Schauspielzauberer“ ist das Duo Abbott und Castello, welche überspitzt aber humorvoll einen Film über Zauberer drehten.

Geschichte der Zauberkunst
Die Geschichte der Zauberkunst ist literaturmässig in drei Epochen eingeteilt:

  • Altertum
  • Mittelalter
  • Neuzeit (ab Beginn des 19. Jahrhunderts)

Dabei ist eine gewisse Blüte im 18. Jahrhundert zu wenig berücksichtigt, wurde doch hier bereits der Grundstein für die Entwicklungen der Neuzeit gelegt.

Verschiedene Autoren setzen hier sehr differenzierte Schwerpunkte. Reginald Scot (1538-1599); ein englischer Schriftsteller, Arzt und Skeptiker von Zauberei und Hexerei. In seinem bekanntesten Werk The Discoverie of Witchcraft von 1584 beschreibt er die Zaubertricks der angeblichen Zauberer. Es gilt als erstes neuzeitliches Buch über die Aufklärung der Zauberei.

Reginald Scot war ein Gegner des Hexenwahns im 16. Jahrhundert. Er glaubte, dass die Anklage von Hexerei-Beschuldigten irrational und unchristlich war und Reginald Scot hielt die römisch-katholische Kirche dafür verantwortlich. Frauen, die auch ohne Folter gestanden, dass sie Hexen waren, bezeichnete Scot als “bedauernswerte an Melancholie leidende Kranke, die sich etwas einbilden“. Weiterhin schrieb er: „… [sie] glauben, dass [Hexen] das Korn des Nachbarn auf ihr eigenes Stück Land versetzen könnten. Dabei sind sie als ständig bedürftige Bettlerinnen gar nicht in der Lage, sich zu bereichern, weder mit Geld noch auf andere Art. Wer ist so dumm und glaubt weiterhin an übernatürliche Kräfte?“ Mit seinem Buch “The Discoverie of Witchcraft” hatte er es sich zu Aufgabe gemacht, dem Irrglauben ein Ende zu bereiten. Er beschreibt unter anderem Taschenspieler-, Münz- und Kartentricks, sowie Seilkunststücke und spezielle Zaubertricks, beispielsweise das so genannte „Enthauptungsexperiment“ (auch „Die Enthauptung Johannes des Täufers“) des Zauberers Kingsfield von 1582, welches dieser auf der Bartholomäus-Messe in London vorführte. Alle erhältlichen Kopien wurden 1603 nach dem Amtsantritt von James I. verbrannt. Vermuteter Grund ist, dass Jakob VI. von Schottland, der spätere James I., 1597 selbst ein Werk über Dämonologie verfasste. Die restlichen Exemplare sind heute rar.

Bis heute ist sein Buch die „Bibel“ für Zauberer, als eine der ersten englischsprachigen Veröffentlichungen, in der Zaubertricks gezeigt und erklärt werden.

Dieses erste Zauberbuch war somit der Start für weitere Publikationen magischer Prinzipien und es haben sich daraus viele Schlüsselimpulse ergeben:

  • Der Ruch des Übersinnlichen wurde minimiert.
  • Taschenspieler mussten sich neue Techniken respektive neue Präsentationen überlegen, um den Erklärungen auszuweichen.
  • Die geistige Auseinandersetzung mit der Täuschung wurde für den Nicht-Taschenspieler möglich, der Grundstein für die Existenz von Amateuren.
  • Die Zauberkunst war nicht mehr nur Sache des fahrenden Volkes, eine soziale Verbesserung und das Anerkennen als Kunstsparte nahm ihren Anfang.

Dies zeigt auch, dass es für die Zauberei nicht schädlich ist, Menschen über ihre Geheimnisse zu informieren. Wenn das in vernünftiger Dosierung und auch mit einem gewissen Respekt vor der Sache geschieht, kann es sogar der Zauberei förderlich sein.

Doch die heutige Verbreitung über You Tube und das Internet machen es den Menschen leider sehr einfach Geheimnisse zu lüften, ohne sich mit der Entstehung der Zauberkunst und Ausarbeitung der Zauberkunststücke, wirklich auseinander setzen zu müssen.

Geschichte der Magier

 

Bartholomeo Bosco (1793-1863)

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Es heißt, dass Bosco ursprünglich Offizier werden wollte und in das Heer Napoleons eintrat. In der Schlacht von Borodino soll er in russische Kriegsgefangenschaft geraten und nach Sibirien‘ gebracht worden sein. Dort schon soll er seine Mitgefangenen mit Zauberkunststücken unterhalten haben.

Es ist nicht belegbar, bei wem er die Zauberkunst erlernt hat und wann er das erste Mal aufgetreten ist. Fest steht, dass er 1821 vor dem König von Hannover auftrat und danach Europa bereiste, 1822 war er in Berlin und zauberte vor dem preußischen König, 1823 vor Alexander von Rußland, 1827 bis 1828 reiste er durch Deutschland, 1832 war er in Lille, 1842 in Helsingfors. Er hat vor vielen gekrönten Häuptern seiner Zeit gearbeitet, zeigte seine Kunst aber auch in den kleinen Städten und Dörfern.

Obwohl er kein anziehendes Äußeres besaß – gedrungener Körper, kurze Beine, einen breiten Kopf – und trotz einer aus mehreren Sprachen gemischten Redeweise hatte er sehr große Erfolge beim Publikum. Diese Erfolge resultierten vor allem aus seiner großen Begabung und seiner Liebe zur Zauberkunst. Er benötigte zum Zaubern fast nur seine Hände, so dass Hofzinser, der größte Könner auf magischem Gebiet jener Zeit, schreiben konnte: „Er ist eben im Besitz eines ausgezeichneten Maschinchens, um das man ihn beneiden könnte. Kein Mechaniker der Welt fertigt dieses an, es hat weder einen Deckel noch einen doppelten Boden, es hat keine Federn und Fächer, und kein Gehilfe ist dazu nötig. Je mehr man es betrachtet, desto unverdächtiger ist es. Und dieses kleine Maschinchen ist seine Hand“. Er hatte über 80 Tricks zur Verfügung, von denen er in jeder Vorstellung abwechselnd etwa 20 zeigte. Vor allem das Becherspiel zeigte er in einer Vollendung, die kaum jemand vor ihm erreicht hatte.

Bosco zeigte seine Kunst bis ins hohe Alter, 1856 war er in Köln und 1859 in Nizza. In seinen letzten Lebensjahren wohnte er in Gruna, dem Heimatort seiner Frau. Dort liegt er auf dem alten katholischen Friedhof begraben, und sein Grab wird vom magischen Zirkel Dresden betreut.
Noch zu seinen Lebzeiten, vor allem aber nach seinem Tod, bedienten sich viele Zauberkünstler seines Namens, nur einer war aber dazu berechtigt, sein unehelicher Sohn Eugen Bosco, der 1823 oder 1829 in Italien geboren wurde. Ab 1850 bereiste auch er Europa als Zauberkünstler.

 

Ludwig Döbler (1801 – 1864)

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Lebte in Wien. „Floras Blumenspende“ war sein bestes Zauberkunststück.
Dabei zauberte er aus einem Hut viele kleine Blumensträuße.

Jean E. Robert Houdin (1805 – 1871)

Einst Uhrmacher wurde er zum berühmtesten Zauberer Frankreichs.
Er besaß ein eigenes Zaubertheater in Paris und war der erste Künstler der
im Abendanzug auftrat. Berühmt wurden seine selbstentwickelten Automaten,
wie zum Beispiel eine Figur die zeichnen und schreiben konnte.

Johann Nepomuk Hofzinser (18061875)

Ähnlich wie Robert Houdin in Frankreich wirkte in Wien Dr. Johann Nepomuk Hofzinser. Er war einer der genialsten, unstreitig aber der geistvollste Vertreter der magischen Kunst des 19. Jahrhunderts. Und doch war er so ganz anders als die anderen. Zunächst einmal blieb er zeitlebens Beamter und trieb seine Kunst nur nebenbei, als Amateur würden wir heute sagen. Er kam kaum über die Stadtgrenzen Wiens hinaus, und schließlich war er auch kein Bühnenkünstler, er war der Magier der »guten Gesellschaft«, zu der er nach Bildungs- und Lebensstand selbst gehörte. Sein Vater war ein wohlhabender Bürger, der seinen Sohn die höhere Schule besuchen und den philosophischen Doktorgrad erwerben ließ, so daß er Beamter im österreichischen Finanzministerium werden konnte. Doch war Hofzinser so musisch veranlagt, daß ihn der trockene Dienst nicht befriedigte. Zuerst griff er zur Geige, die er meisterhaft spielte. Genau wie später Marvelli, der die hofzinsersche Tradition fortsetzte. Dann gaben ihm die Vorstellungen von Bosco und Döbler die ersten Anstöße zur Magie.

Er war ein glühender Anhänger der Zauberkunst. Zusammen mit seiner Frau gab er ab 1852 in seiner Wohnung wöchentlich dreimal einen magischen Abend unter dem Motto „Eine ‚Stunde der Täuschung“. Hier traf sich die »bessere Gesellschaft« Wiens. Eintrittsgeld war ein blanker Golddukaten. Man saß in schweren Sesseln in einem Raum, der mit Ölgemälden, Teppichen und schweren Vorhängen die nötige Atmosphäre schuf. Das war der Rahmen, den Hofzinser brauchte, um sich voll entfalten zu können. Keine Geringere als die Frau des großen Compars Herrmann sagte von ihm: »Im Salon war er ein Gott!«

Mit seiner Frau zusammen führte er Gedankenlesen vor, das damals eine Sensation war. Aber seine besonderen Lieblinge waren die Spielkarten, er nannte sie seine poetischen Kinder. Hofzinser ist es zu danken, daß die Kartenmagie aus einer Spielerei zu einer wirklichen Kunst wurde, noch heute zehren alle Magier von seinen Ideen.

1865 schied Hofzinser aus dem Staatsdienst aus. Als „Berufskünstler konnte er nicht arbeiten, er war einfach nicht der Mann, um die große Masse zu begeistern. Als ihn eine zunehmende Lähmung auf das Krankenlager warf, mußte er ein Gemälde nach dem anderen verkaufen, nur um sein Leben fristen zu können. Verarmt und unbeachtet starb er 1875, nachdem er in maßloser Verbitterung bestimmt hatte, daß nach seinem Tode alle seine Aufzeichnungen und Geräte verbrannt werden sollten. Seine Frau die ihm ein Leben lang treu ergeben, hat diesen Wunsch wortwörtlich erfüllt.

Wenn wir heute überhaupt etwas von Hofzinser wissen, so verdanken wir es dem unermüdlichen Suchen des bekannten Wiener Zauberkünstlers Ottokar Fischer. Er scheute weder Mühe noch Kosten, er nahm mit ehemaligen Bekannten Hofzinsers Fühlung, so mit dem Zauberkünstler ,Heubeck, der dessen einziger Schüler war, und er kaufte Hofzinsersche Apparate, wo er sie nur auftreiben konnte. In seinen Büchern »Hofzinsers Kartenkünste« und »Hofzinsers, Zauberkünste« setzte er diesem Mann ein würdiges Denkmal. Lesen wir diese Werke heute, dann sind wir immer wieder erstaunt über den darin enthaltenen Ideenreichtum; und noch erstaunlicher ist, daß die meisten der Hofzinserschen Schöpfungen selbst heute, in der gleichen Form vorgeführt werden können wie damals.

Ich möchte Hofzinser als einen der größten Erfinder auf magischem Gebiet bezeichnen den wir kennen. Was er allein mit Karten schuf, ist unwahrscheinlich. Er verwendete doppelte, geteilte und durchsichtige Karten, er erfand viele neue Kartengriffe, er schuf aber auch neue Behelfe wie Kartensteiger, Ballkasten, Rosenspiegel, Tintenpokal, schwebenden Stab und Spiegelglas‘. Er war auch der Erfinder des »Falloches.  Jeder Magier kennt heute dieses Prinzip, doch kaum einer weiß, daß der Erfinder Dr. Hofzinser war.

 

Harry Houdini (1874 -1926)


War ein großer amerikanischer Entfesselungskünstler. In kurzer Zeit konnte
er sich aus Fesseln, Handschellen, Zwangsjacken und geschlossenen Kisten
befreien. Auch half er der Polizei betrügerische Medien zu überführen. Er
hinteließ die größte Sammlung magischer Bücher, die man in Washington
bewundern kann.

 

Okito (Theo Bamberg 1875-1963)

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Der erste, der ohne zu sprechen arbeitete, war Theo Bamberg. Er mußte bereits als Elfjähriger seinem Vater auf der Bühne assistieren. Für ihn gab es keinen anderen Beruf als Zauberkünstler. Da traf ihn achtzehnjährig ein böses Mißgeschick: Er erlitt beim Schwimmen einen Unfall, der ein Gehörleiden und fast völlige Taubheit zur Folge hatte. Das war gleichbedeutend mit einer Aufgabe eines Berufes, denn damals mußte ein Zauberer mit dem Publikum sprechen, und das wiederum war nur möglich, wenn er die Leute auch hören konnte. Theodor fand die Lösung dieses schwierigen Problems roadrunnersports.com in der stummen Darbietung. Dem Publikum begründete er sein Nichtsprechen dadurch, daß er den Ausländer spielte, einen Japaner. Kostüme wurden angefertigt, Requisiten gebaut, ein Knabe als Assistent angelernt und durch Umstellung des Wortes Tokio der Künstlername Okito geschaffen. Mit 4seohunt.com/www/www.kuli.ch klopfenden Herzen der Beteiligten stieg in Berlin die Premiere, doch der Erfolg übertraf alle Erwartungen.

Als eines Tages neue Kostüme benötigt wurden, wegen verheerender Erdbeben in Japan aber keine zu bekommen waren, stellte Okito seine Nummer kurz entschlossen auf chinesische Kostüme und Dekorationen um. Und so blieb es dann, fünfundvierzig Jahre lang reiste der Holländer Bamberg als Chinese mit einem japanischen Namen um die Welt. Sein Sensationsstück war »die schwebende Kugel«. Unzählige haben sie kopiert, doch niemand hat das Original auch nur annähernd erreicht. Dieser Trick gelang keinem seiner Nachahmer, bei ihnen hing die Kugel, schaukelte, wurde gezogen und geschoben, aber sie schwebte nicht!

Die Bambergs aus Holland, deren vorletzter Sproß Okito war, sind die berühmteste aller bekannten »Zauberdynastien«. Die Familiengeschichte beginnt mit Eliaser Bamberg, der 1760 geboren wurde und als einer der besten Zauberkünstler seiner Zeit galt. Er hatte bei einer Explosion auf einem Kriegsschiff ein Bein verloren. Doch machte er aus der Not eine Tugend und baute sich in seine Prothese ein Geheimfach ein, das er geschickt als »Servante« benutzte. Im Volksmund hieß er nur » Amadeus der hölzerne Teufel«.

Sein Sohn David Leendert Bamberg wurde Mechaniker, dessen Sohn Tobias desgleichen. Beide betrieben die Magie nur als Amateure. Der nächste Sproß war David Tobias Bamberg, der als „Papa Bamberg“ bekannt geworden ist. Er war ein sehr geschickter Kartenkünstler und bereiste die halbe Welt. Auf einer großen Orientreise nahm er seinen Sohn Theodor mit, vielleicht stammt daher dessen Liebe zum Orient. In der Familie Bamberg haben wir den einmaligen Fall, daß sich 7 aufeinanderfolgende Generationen mit der Magie beschäftigt haben.

Conradi Horster (1870 – 1944)

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War eine universelle Persönlichkeit der Zauberkunst mit über 6000 abendfüllenden Vorstellungen. Er war Schöpfer zahlreicher Kunststücke und Zauberapparaturen, Autor von circa 50 Fachpublikationen, Vereinspräsident der Zauberfreunde und Freund und Berater fast aller international bekannten Zauberkünstler seiner Zeit.

 

Cortini (Paul Korth 1890-1954)

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Er wurde vor allem mit zwei Kunststücken bekannt: mit der zerrissenen und wiederhergestellten Zeitung und besonders mit seinen faszinierenden Münzenmanipulationen. Erst mit knapp dreißig Jahren begann er eine Laufbahn als Manipulator. In den folgenden zehn Jahren erwarb er sich erstaunlichen Ruhm und wurde als „Great Cortini“, „Münzenkönig“ und „Mann mit den 100 000 Talern“ bekannt.

Für seinen gigantischen Münzenfang ließ er sich die nötigen Münzen selbst prägen, bei größeren Engagements speziell für die Häuser, in denen er auftrat. Diese Münzen werden heute gern als Memorabilia gehandelt. Daneben hatte Cortini zahlreiche andere spektakuläre Kunststücke in seinem Programm: etwa seinen „Leiter-Trick“, bei dem drei Assistentinnen auf eine Leiter steigen und an deren Ende einfach verschwinden.

Ab Oktober 1954 gastierte er in der Kopenhagener National Scala. In der Nachmittagsvorstellung des 14. November starb er mitten während der Vorführung an einer Herzattacke.

Kuriosität: Nach Cortini wurde eine Software benannt, die automatisiert Doppelseiten-PDF zerteilt und die Einzelseiten korrekt sortiert. Dies in Anspielung auf das Zeitungszerreißen, dessen Erfindung Cortini zugeschrieben wird.

Cardini
(1895–1973)

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Cardini bürgerlich Richard Valentine Pitchford Britischer Zauberkünstler

Er schloss sich der britischen Armee während des Ersten Weltkriegs an, wo er sich die Zeit in den Schützengräben mit Kartenmanipulationen vertrieb. Er verfeinerte seine Fähigkeit indem er es selbst mit dem Tragen von Handschuhen versuchte. Nachdem er in der Schlacht verletzt wurde, setzte er seine magischen Fähigkeiten in einem Krankenhaus vor

Nach Auftritten in Australien und dann in Kanada zog er in die Vereinigten Staaten. Während seinem Weg quer durch die USA traf er seine Frau und lebenslange Assistentin. In New York City wurde Cardini ein nahezu sofortiger Erfolg zu teil, denn das Publikum hatte noch nie eine solche Vorführung gesehen. Cardini verbesserte seine Leistung, indem er Zaubertricks in einem Sketch präsentierte. Sleight of Hand, Gesten und das Auftauchen und Verschwinden von Objekten wurde alles präzise und zeitlich genau auf Musik abgestimmte.

1957 im Alter von 62 Jahren trat er auf eine der wenigen magischen Fernsehshows die zu diesem Zeitpunkt ausgestrahlt wurden, Festival of Magic.
Er starb am 13. November 1973 in Gardiner, New York.

 

Fred Kaps (1926-1980)

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Fred Kaps bürgerlich Abraham Pieter Adrianus Bongers war ein holländischer Zauberkünstler und zählt sicherlich zu den hervorragendsten Zauberkünstlern des 20. Jahrhunderts.

Er war der einzige Zauberer, der sogar dreimal den „Grand Prix“ bei der Weltmeisterschaft der Zauberer (FISM-Fédération Internationale des Sociétés Magiques) gewonnen hat:

  • Barcelona 1950
  • Amsterdam 1955
  • Liège 1961

Fred Kaps gewann 1963 den „Mago D´oro“.

 

Liste bekannter Zauberkünstler

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S

T

 

Weitere:

Kuli freut sich, wenn er allen geschichtlich an der Zauberei Interessierten einige Angaben geben konnte.

 

Nachweis: Wikipedia, Zmeck, Zauberbücher und div. Zeitschriften